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Anmerkung: Dieser Artikel stammt aus der SVZ vom 06.11.2002
Schelfstadt 30 Meter hoch schlugen die Flammen in der Nacht zu gestern über der alten Brauerei in der Knaudtstraße. In den Tagen zuvor brannte es mehrfach in der Werderstraße. Die Polizei vermutet Brandstiftung.
Bis in die Morgenstunden züngelten die Flammen auf dem alten Brauereigelände in der Knaudtstraße. Das leerstehende Hauptgebäude war in Brand geraten. Das mehrstöckige Fachwerkhaus brannte vollständig aus. Die Aufräumarbeiten werden Tage dauern. Der Schaden dürfte in die Millionen gehen. Personen wurden nicht verletzt.
Um 22.50 Uhr hatte eine Bürgerin über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Als diese sechs Minuten später vor Ort war, stand das ganze Haus in Flammen. Die Freiwilligen Feuerwehren Mitte, Schlossgarten, Warnitz und Wüstmark wurden zu Hilfe gerufen, die Wickendorfer Kameraden in Bereitschaft versetzt. Die Brandbekämpfung erwies sich auf dem unübersichtlichen Gelände als schwierig, berichtete Einsatzleiter Horst Kobi. "Wir mussten mit Drehleitern über die angrenzenden Gebäude hinweg löschen." Von drei Hydranten wurde Löschwasser gezogen. Knaudt- und Werderstraße mussten deshalb gesperrt werden. Um zur Sicherheit weitere Leitungen zum Ziegelsee zu verlegen, wurden zusätzliche Schläuche angefordert.
Zweieinhalb Stunden kämpften 70 Kameraden der Schweriner Feuerwehren gegen die Flammen. Um 1.35 Uhr vermeldete Einsatzleiter Kobi: Brand unter Kontrolle. Danach wurden die Reste gelöscht.
Die Polizei vermutet Brandstiftung. Denn bereits Sonntag und Montag musste die Feuerwehr drei Brände in einem Abrisshaus in der Werderstraße löschen, die offensichtlich gelegt waren. Die Kripo ermittelt mit Hochdruck. Bert Schüttpelz
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Hoch schlugen die Flammen aus der alten Brauerei Foto: Weber |
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